AICAR Kaufen Deutschland
AICAR Kaufen Deutschland. Acadesin oder AICAR ist ein Adenosin-Analogon und ein AMPK-Aktivator. AICAR hemmt außerdem Autophagie, YAP und Mitophagie. AICAR reguliert den Glukose- und Lipidstoffwechsel und hemmt die Produktion proinflammatorischer Zytokine und iNOS. Die Autophagie wird durch AICAR über einen von der AMPK-Aktivität unabhängigen Mechanismus gehemmt.
Technische Informationen
Chemische Formel: C9H14N4O5
CAS-Nr.: 2627-69-2
Molekulargewicht: 258,23
Reinheit: > 98 %
Aussehen: Weiß
Chemischer Name: 5-Amino-1-((2R,3R,4S,5R)-3,4-dihydroxy-5-(hydroxymethyl)tetrahydrofuran-2-yl)-1H-imidazol-4-carboxamid
Löslichkeit: Bis zu 22 mM in DMSO
Synonyme: Arasine, AICA-Ribosid, Protara, AIC-Ribosid
Übersicht
AICAR (5-Aminoimidazol-4-carboxamid-Ribonukleosid) ist ein niedermolekulares Forschungsreagenz zur Untersuchung zellulärer Energie- und Stoffwechselsignalnetzwerke. In Laborsystemen wird AICAR als Werkzeug zur Aktivierung der AMP-aktivierten Proteinkinase (AMPK) und zur Untersuchung nachgeschalteter Veränderungen in der Substratverwertung, der Stressantwort-Signalgebung, Transkriptionsprogrammen und der Zellzyklusregulation in Zellkulturen und In-vivo-Tiermodellen eingesetzt.
AICAR wird häufig in experimentellen Arbeitsabläufen verwendet, die AMPK-assoziierte Effekte auf den Glukosetransport, die Aktivität von Entzündungswegen und Proliferations-/Überlebensendpunkte unter kontrollierten Bedingungen quantifizieren. Alle Beschreibungen dienen ausschließlich der mechanistischen und präklinischen Forschung.
AICAR ist ein synthetisches Nukleotidanalogon, das häufig als Referenzsubstanz in der Laborforschung mit zellulären und biochemischen Testsystemen verwendet wird. Es handelt sich nicht um ein Peptid, sondern um ein chemisch-synthetisch hergestelltes Produkt, das nicht durch Aminosäuresynthese gewonnen wird. AICAR wird als festes Forschungsmaterial geliefert und ist ausschließlich für kontrollierte In-vitro-Laborforschung unter der Leitung qualifizierter Fachkräfte bestimmt.
Forschungsanwendungen:
In-vitro-Studien zum Verhalten von Nukleotidanaloga in biochemischen Testsystemen
Entwicklung analytischer Methoden für niedermolekulare und nukleotidbasierte Verbindungen
Laboruntersuchungen zur Stabilität und zu chemischen Wechselwirkungen von Verbindungen unter kontrollierten Bedingungen
Vergleichende Analyse von Nukleotidanaloga in nicht-klinischen Forschungsumgebungen
Lagerung und Handhabung:
Kühl, trocken und lichtgeschützt lagern. Behälter nach Gebrauch fest verschlossen halten. Geeignete Laborhygiene- und aseptische Techniken beachten.




Rezensionen
Es gibt noch keine Rezensionen.